Wissenswertes rund um die schmackhaften Blauen ...
- Beliebte Beeren
Heidelbeeren werden immer beliebter, da sie vielseitig verwendbar sind, roh und frisch am besten schmecken und keine blauen Zähne mehr machen.
Beim Essen stören weder Kerne noch Stängel und die Haltbarkeit ist wesentlich höher als bei anderen Beerenobstarten.
- Ihr Ursprung und der Anbau der Kulturheidelbeere
Der Ursprung der Kulturheidelbeere ist Nordamerika. Seit 1909 wird eine systematische Züchtung getrieben. Im Vergleich mit der wild-wachsenden, kernhaltigen Waldblaubeere, ist die Kulturheidelbeere fast kernlos und färbungsarm. Sie benötigt vor allem einen sauren Boden. Optimale pH- Werte liegen im Bereich von 3,5-4,5. Aus anspruchslosen Heide- und Hochmoorböden wächst Sie an Sträuchern, diese können bis zu 2m hoch werden. Natürlicher Baumbewuchs rund um die Anpflanzungen sorgt für das naturnahe Heidelbeer- Umfeld. Die Kulturheidelbeere gedeiht nur bei einer Verbindung von Pilzgeflechten mit ihren Wurzeln. Durch sachkundiger Bodenpflege können sich die für die Strauchwurzel unverzichtbaren Bodenpilze gut entwickeln und der Anbau wird auf den Flächen umweltverträglich und wirtschaftlich gestaltet. Dadurch wird das ökologische Gleichgewicht gewahrt, sowie die Artenvielfalt gefördert.
- Heidelbeeren: wahre Gesundheitsmacher
In den letzten Zeit sind die Heidelbeerfrüchte aufgrund der gesundheitsförderlichen Wirkung sehr beliebt geworden. Laut neusten Forschungsergebnissen üben bestimmte Pflanzensubstanzen wirkungsvolle Effekte auf Zellmembranvorgänge aus und schützt die Erbsubstanz. Nachgewiesen ist auch die lebensverlängernde Wirkung indem Sie Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Sogar zur Verhütung bösartiger Erkrankungen liefern die antioxidativen Eigenschaften der Heidelbeere einen entscheidenden Beitrag. Die Kulturheidelbeere ist voll von Vitaminen und hat einen niedrigen Verbrennungswert (100g entsprechen 62 Kilokalorien).




